Nun heißt es wieder "back to the road", denn es ging noch ein zweites Mal in diesem Jahr auf Mopped-Tour.
Vom 30.08 - 12.09.2024 machte ich mich noch einmal auf den Weg. Diesmal wieder mit meinem Reisekumpel Lars und Martin, unserem Vlogger aus Wien (A).
Unser Ziel die "Hohe Tatra" in der Slowakei
Nun aber erst einmal wieder der Reihe nach....
![]()
Tag 1von14, Freitag, 30.Aug - Berlin (D) – Pilsen (CZ)
Heutige Fahrstrecke: 440km / reine Fahrzeit: 07:30h
Bei noch angenehmen 24°C, machten wir uns um 9h in Schönefeld auf den Weg. Wir das waren mein langjähriger Tourengefährte Lars und meine Wenigkeit. Die Betonung lag auf noch angenehmen 24°C, denn der Wetterbericht sagte uns den ganzen Tag Sonne und Hitze voraus.
Wie immer mieden wir Autobahnen, sondern bevorzugten lieber Landstraßen und Schleichwege. Daran hielten wir auch heute fest und so konnten wir schon eine kurvige Strecke bis zu unserem 1.Etappenziel Pilsen genießen, um schon mal die Geschmeidigkeit unserer Hüfte zu testen, die auf jeden Fall auf dieser Reise noch des Öfteren benötigt wird.
Info: Pilsen ist eine Stadt im Westen der Tschechischen Republik. Sie ist für die Pilsner Urquell Brauerei bekannt, die seit 1842 auf untergäriges Bier spezialisiert ist und über mehrere Brauereikeller und eine Abfüllanlage verfügt. Die Große Synagoge aus dem 19. Jahrhundert, in der auch Konzerte stattfinden, befindet sich im Altstadtkern, der von Parks umgeben ist. Die im 16. Jahrhundert fertiggestellte St.-Bartholomäus-Kathedrale besitzt Renaissance-Gemälde und einen hohen Turm mit einer Aussichtsgalerie.
Auf unserer Strecke machten wir u.a. einen Zwischenstopp bei der Klosterruine "Heilig Kreuz" nahe Meißen und auch wieder bei dem HD-Dealer in Pilsen/CZ. Wofür, das brauche ich hier wohl nicht mehr erläutern. Die Stadt Pilsen, sowie auch unsere 1.Etappen-Unterkunft erreichten wir nach ca. 440km, bei 34°C, da war erst einmal eine kalte Dusche angesagt, bevor es zum gemütlichen Abendprogramm überging: Einheimische Küche & einheimisches Bier...
Unterkunft: Hotel Pod Kokšínem, Hořehledy 35, Spálené Poříčí, 335 61, CZ
na dann bis morgen, gut's Nächtle
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 2von14, Samstag, 31.Aug - Pilsen (CZ) – St. Johann (A)
Heutige Fahrstrecke: 360km / reine Fahrzeit: 06:00h
Über Bayr. Eisenstein hatten wir dann die Grenze zu Deutschland überquert. Von hier an ging es etwas gemütlicher in 3/4 Takt Kurven weiter, allerdings bei 34°C wurden dann irgendwann auch diese geschmeidigen Kurven für mich zur Tortur (Ich bin nicht so der Freund von heißen Mopped-Touren) und so kamen mir die Fotostopps am Chiemsee sehr gelegen, denn hier wehte eine leichte kühle Brise.
![]() |
| 👆 am Chiemsee ☝️ |
Info: St. Johann in Tirol, ist eine Marktgemeinde mit 9891 Einwohnern im österreichischen Bundesland Tirol im Bezirk Kitzbühel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kitzbühel.
Die Unterkunft hatte sich alleine der Auffahrt und der Zimmeraussicht wegen schon gelohnt. Abends gab es dann wieder das übliche Ritual: Ankommensbier & einheimische Küche...

Unterkunft: Hotel Hochfeldalm, Berglehen 45, 6380 Sankt Johann in Tirol, (A)
Tag 3von14, Sonntag, 01.Sep - St. Johann in Tirol (A) – Follina (It)
Heutige Fahrstrecke: 290km / reine Fahrzeit: 04:50h
Der Tag begann erst einmal mit einer traumhaften Zimmeraussicht. Danach wurde gefrühstückt und im Anschluss gab es dann noch ein Gruppenfoto von uns Drei. Ja seit gestern Abend sind wir nun zu dritt, da sich der Martin aus Wien uns angeschlossen hat. Martin hatte uns auch schon letztes Jahr ein Stück auf unser Kroatien-Etappe begleitet und diesmal fährt er bis Harrachov mit uns mit.
Wir starteten bei angenehmen kühlen 20°C, unser Ziel war heute Italien.
Auf unserer Route ging es zum Hintersee (Fotostopp), wo uns doch glatt die Steinböcke vors Rad liefen. Weiter ging es über Kitzbühel und durch den Felbertauerntunnel, bis zur italienischen Grenze.
![]() |
| 👆 Felbertauerntunnel ☝️ |
Info: Der Felbertauerntunnel ist ein Scheiteltunnel der Felbertauern Straße durch den Felber Tauern der Hohen Tauern, der das Bundesland Salzburg mit Osttirol wintersicher verbindet.
Ab hier ging es über den "Passo Monte Croce". Bei erneuten 34°C ging es weiter zum "Passo S-Antoni, vorbei am "Lago d Santa Catarina" mit seinem türkisfarbenen Wasser.
![]() |
| 👆 Grenze zu Bella Italia☝️ 👆 "Passo S-Antoni☝️ 👆 Lago d Santa Catarina ☝️ |
Natürlich mussten wir überall einen Fotostopp einlegen.
Unterkunft: Agriturismo Memento, Via Altariol 12, 31051 Follina, (I)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 4von14, Montag, 02.Sep - Follina (I) – Kranjska Gora (Slo)
Heutige Fahrstrecke: 230km / reine Fahrzeit: 04:00h
Aber erst einmal ging es noch einmal zum San Boldo Pass. Nachdem wir gestern so begeistern waren von der Kehrenfahrt im Tunnel, hatten wir gestern Abend spontan beschlossen, diesen Pass noch einmal bzw. zweimal (denn wir mussten ja wieder zurück zu unser geplanten Route) zufahren.
Info: Der Passo di Tanamea (870 m), ist zusammen mit der Sella Carnizza die nächste anschließende Verbindung zwischen Italien und Slowenien südlich des bekannteren Passo del Predil.
Der Pass liegt vollständig auf italienischem Gebiet. Von Slowenien kommend ist zunächst der Vorpass Sedlo Ucja zu bezwingen. Diese Straße teilt sich dann nach einer kleinen Abfahrt kurz nach dem tiefsten Punkt und gleichzeitigem Grenzübergang nach Nordwesten über die Sella Carnizza oder eben nach Südwesten über den Passo di Tanamea. Der Pass ist eine Hauptverbindung und entsprechend als zweispurige Straße mit hervorragendem Belag ausgebaut, mit etwas ähnlichem wie nennenswertem Verkehr ist aber keinesfalls zu rechnen.
Aber nun gut, auch das ist überstanden und es ging auf normalen Bergstraßen weiter. An der Grenze zu Slowenien hatte es zuvor gewittert und damit sind die Temperaturen von heißen 35°C auf angenehmen 23°C abgefallen und so konnten wir den letzten Pass, den Vršičpass genießen.
Info: Der Vršičpass (1611m Wintersperre Ende Oktober bis Anfang Mai), ist der höchste für den allgemeinen Kraftverkehr befahrbare Gebirgspass Sloweniens und stellt die Verbindung zwischen Kranjska Gora und dem Dorf Trenta im Soča-Tal her. Der Pass bildet die Wasserscheide für Soča und Save und damit zwischen dem Schwarzen und dem Adriatischen Meer.
![]() |
| 👆 Der Vršičpass, mit seinen gepflasterten Spitzkehren👆 |
Abends gab es dann wieder das übliche Ritual: Ankommensbier & einheimische Küche...
Unterkunft: Rooms Barovc by the Lake Jasna, Naselje Ivana Krivca 22, 4280 Kranjska Gora, Slowenien
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Heutige Fahrstrecke: 110km / reine Fahrzeit: 02:30h
Als erstes ging es rüber nach Italien, um über den Passo Predil zu fahren und von da aus ging es dann wieder zurück nach Slowenien.
Info: Passo del Predil, Predilpass (1156m), ist einen Pass, der sich in den Julischen Alpen zwischen den Bergmassiven des Mangart (2677 m) und des Kanin (2571 m) befindet, die wie auch der Pass die Grenze zwischen Slowenien und Italien bilden. Ausgangsorte für den Pass sind Cave del Predil (Rabil) in Italien und Bovec in Slowenien.
Der Pass lässt sich gut mit dem Vršič und/oder dem Mangart zu einer sehr anspruchsvollen Runde mit bis zu ca. 105 km und 2700 Hm kombinieren.
Unser nächstes Ziel war der Mangart Sattel.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 6von14, Mittwoch, 04.Sep - 2-Seen Tour & Burg Bled
Heutige Fahrstrecke: 180km / reine Fahrzeit: 04:00h
Das 1.Ziel was wir ansteuerten war der „Bleder See“.
Dann plötzlich aus dem Nichts wurde die Straße (SP911) zur bösen kurvenreichen Schotterstrecke und das für 18km 😟😳!!
![]() |
| 👆 18km Schotterstrecke 😟 👆 ...und dann noch solche bekloppten Autofahrer, das wäre fast schief gegangen 😡 |
Jeder der das Fahrverhalten einer Street Glide kennt, weiß das dieses Motorrad nicht fürs Off-Road geschaffen ist und somit hat das meinen Pulsmächtig in die Höhe getrieben, aber es kam noch schlimmer....
Einen Herzinfarkt hatte ich fast bekommen, als ich, plötzlich im Augenwinkel einen Golf sah, der im nächsten Moment an mir vorbeipreschte und dass bei diesen schlechten Straßenverhältnissen, was für ein Vollpfosten!! 😡
Der nächste Halt war dann am Friedensdenkmal auf dem Monte San Michele, welches auch gleichzeitig ein Aussichtsturm war, von dem man einen traumhaften Ausblick hatte.
Weiter ging es dann wieder über die Berge zum zweiten See, dem „Bohinjsko Jezero“. Auch wieder ein malerischer See.
Anschließend ging es dann wieder zurück nach „Kranjska Gora“, natürlich auf kurvenreicher, aber auch asphaltierten Strecken.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 7von14, Donnerstag, 05.Sep Kranjska Gora – Zavrc (Slo)
Heutige Fahrstrecke: 280km / reine Fahrzeit: 05:00h
Es ist Halbzeit, nach ca. 2000km haben wir schon die 1.Reisewoche hinter uns gebracht und es ging wieder weiter zur nächsten Unterkunft Zavrc, in Slowenien, direkt an der kroatischen Grenze.
Unsere kurvige Route führte uns zwei Mal über die Grenze. Zuerst einmal über den Seebergsattel zur österreichischen Grenze und dann über den Paulitsch Sattel wieder zurück nach Slowenien.
![]() |
| 👆 Der Seebergsattel 👆 |
Info: Der Seebergsattel verbindet das österreichische Bundesland Kärnten mit der slowenischen Region Oberkrain. Die für den Fernverkehr unbedeutende Seeberg Straße auf österreichischer Seite führt durch Bad Eisenkappel hinauf zum Grenzübergang auf der 1215 m ü. A. gelegenen Passhöhe.
![]() |
| 👆 Der Paulitschsattel 👆 |
Unser heutiges Etappenziel erreichten wir nach ca. 280km. Die Unterkunft ist direkt beim Weinbauern und wenn man sich hier in der Gegend umschaut, dann sieht man Weinberge, soweit Auge reicht. Das Lustige ist aber ich stehe auf der Straße noch auf slowenischen Boden und die Weinberge hinter mir stehen schon in Kroatien.
Unterkunft: Turistična Kmetija Pungračič, Drenovec 7, 2283 Zavrč, Slowenien
Tag 8von14, Freitag, 06.Sep - Zavrc (Slo) – Senec (Sk)
Heutige Fahrstrecke: 330km / reine Fahrzeit: 05:45h
Der Tag begann heute morgen mal mit einem ungewohnten Bild, bedeckter Himmel mit Regenwolken.
In der Nacht hatte es bereits auch schon mal kräftig geregnet.
Ich nenne unsere heutige Route mal die "Länder-Hopping-Tour", den wir haben 6x die Grenze passiert: 😲
Abends ging es dann wieder ins Restaurant mit einheimischer Küche und beim kühlen Bier am Pool, ließen wir den heutigen Tag ausklingen...Unterkunft: Villa Sipeky, Pezinská 25, 90301 Senec, Slowakei
Tag 9von14, Samstag, 07.Sep - Senec (Sk) – Veľká Lomnica (Sk)
Heutige Fahrstrecke: 340km / reine Fahrzeit: 05:30h
Nun sind wir in der Gegend angekommen, nach der unsere diesjährige Tour benannt wurde, die Hohe Tatra.
Unsere Unterkunft befand sich in Veľká Lomnica, am Fuße der Hohen Tatra und hier verbringen wir die nächsten drei Nächte. Zur
Fahrt selber gibt es heute nicht viel Spektakuläres zu berichten. Die
meiste Zeit sind wir auf normalen, kurvigen Landstraßen unterwegs
gewesen. Ab und an ging es dann auf schmalen Bergstraßen dann etwas
kurvenreicher zu und die Temperaturen lagen heute meistens um die 25°C,
alles in Allem eine eher entspannte Tour von knapp 340km. Es war schon
sehr imposant wie die Berge sich in der Ferne erhoben, dazu noch die
dunklen Wolken, war schön anzuschauen.
Sie befindet sich zu zwei Dritteln auf slowakischem, zu einem Drittel auf polnischem Gebiet. Sie gehört zu den Karpaten und ist damit genau genommen nur ein Teilgebirge.
Schnell fällt der Vergleich, die Hohe Tatra sei eine Miniatur-Form der Alpen, denn die Panoramen ähneln sich mitunter sehr.
Der Hauptkamm der Hohen Tatra ist gerade mal 27 Kilometer lang, aber gespickt mit 24 Gipfeln, die höher als 2500 Meter sind. Weil es auf kompakten 340 Quadratkilometern derart alpin zugeht, ist die Hohe Tatra auch als „das kleinste Hochgebirge der Welt“ bekannt.
Höchster Gipfel der Hohen Tatra ist die Gerlsdorfer Spitze (Gerlachovský štít oder umgangssprachlich Gerlachovka) mit 2655 Metern. Der Berg beansprucht damit gleichzeitig mehrere andere Superlative: höchster Gipfel der Slowakei und des Karpaten-Gebirgskammes sowie höchster Gipfel Mitteleuropas östlich der Alpen.
Außerordentlich bekannt und beliebt außerdem: der pyramidenförmige, 2634 Meter hohe Lomnický štít (Lomnitzer Spitze (bzw. umgangssprachlich Lomničák) sowie der 2503 Meter hohe Rysy (Meeraugenspitze). Während mehrere besonders hohe Gipfel im slowakischen Teil der Hohen Tatra liegen, die heutige Grenze – anders als oft üblich – also nicht allzu genau entlang des Hauptkamms verläuft, ist der Rysy tatsächlich ein Grenzgipfel. Der eigentliche Hauptgipfel ist slowakisch, einer der zwei Nebengipfel markiert mit 2499 Metern den höchsten Punkt Polens. Der Rysy gilt als der überhaupt meist besuchte Berg der Hohen Tatra.
Einen weiteren Berg kennen alle vom Sehen, die je bewusst eine slowakische 1-, 2- oder 5-Cent-Münze in der Hand hatten: auf den Geldstücken ist der Kriváň (Krumm- oder Ochsenhorn mit 2494 m Höhe) abgebildet. Um den charaktervollen, auffälligen Gipfel ranken sich verschiedene Sagen und Legenden; er gilt als inoffizielles Nationalsymbol der Slowakei.
Am Abend gab es dann noch ein kleines Highlight, der Sonnenuntergang.....
Unterkunft: Penzión Víchrica, 33 Jilemnického, 059 52 Veľká Lomnica, Slowakei
Tag 10von14, Sonntag, 08.Sep -
Heutige Fahrstrecke: 115km / reine Fahrzeit: 03:15h
Heute stand Ruhetag auf dem Programm, naja wer mich kennt weiß geruht wird zu Hause und in diesem Sinne kam ich auf den glorreichen Vorschlag, dafür heute mal etwas weniger Moppedfahren und mehr auf Erkundigungstour zu gehen.
Bevor es aber losging, hieß es erst einmal frühstücken, mit einem anständigen Kaffee. –STOP– und nun hatten wir ein Problem, in der Unterkunft gibt es Kaffee nur türkisch, einfach nur eklig….
Danach ging es los, zuerst fuhren wir zur nahegelegenen Eishöhle Dobšinská.
Der Eingang, auch „Eisloch“ genannt, befindet sich unter dem Berg Duča (1 141 m) auf der nördlichen Seite des Plateaus Hanesová und liegt 971 m über dem Meeresspiegel. Man erreicht ihn über Serpentinen mit einem Höhenunterschied von 130 m aus der Niederlassung Dobšinská ľadová Jaskyňa. Die Besichtigung führt über eine Route mit 43 m Höhenunterschied, 515 m Länge und dauert etwa 30 Minuten. Durch ihre Länge (1 232 m) und Tiefe (112 m) gehört sie zu den größten Eishöhlen Europas. Man findet sonst nirgendwo außerhalb des Alpengebiets über 110 tausend m3 Eis, das stellenweise über 25 m stark ist. Die größte Stärke erreicht das Eis im Großen Saal - Veľká sieň und zwar bis zu 26,5 m.
Es hieß vom Parkplatz müssten wir dann noch ca. 1km laufen um zu der Eishöhle zu gelangen.
![]() |
| 👆 Tor zum National Park 👆 👆 Der mühselige 1,2km lange Aufstieg zur Eishöhle 👆 |
Nach einem anstrengenden Rückweg zum Parkplatz, ging es weiter nach Starý Smokovec.
Info: Starý Smokovec ist ein Ortsteil von Vysoké Tatry und liegt in 1010 m n.m. am südlichen Abhang der Slavkovský štít in der Hohen Tatra. Es ist die älteste Tatra Siedlung und seit 1999 der Verwaltungssitz der Stadt Vysoké Tatry.
Es gab hier noch wunderschöne alte Bauten zu bestaunen und von hier ging es dann mit der Schmalspurbahn noch etwas höher in die Berge der Hohen Tatra.
Oben angekommen ging es in eine Art Lichtschau-Museum, naja das war nicht so der Renner und dann beschlossen wir noch, uns die Wasserfälle vom Bach Studený potok anzuschauen.
Sie sind nur 850m entfernt, ja „NUR“ dachte ich mir auch, aber was mich dann erwartete, damit hatte ich nicht gerechnet.Nun das Schlechte, es war ein Naturweg, der nur aus Findlingen bestand, damit erwies sich der Abstieg als äußerst mühselig und anstrengend, aber was ich mir in den Kopf gesetzt hatte, das wird auch in die Tat umgesetzt.


Tag 11von14, Montag, 09.Sep - Tagestour nach Starý Smokevec
Heute mal mit der Bahn unterwegs...
![]() |
| Dorfbahnhof „Studený Potok“ |


![]() |
| Bahnstaion „Nový Smokovec“ 😳 |


Tag 12von14, Dienstag, 10.Sep -Veľká Lomnica (Sk) – Staré Těchanovice (CZ)
Heutige Fahrstrecke: 315km / reine Fahrzeit: 05:15h
Es hatte ja seit gestern Abend durchgehend geregnet, das ist ja nicht so schlimm, denn nachts haben wir ja eh geschlafen und lt. Wetter-App sollte der Regen um 8:30h durchgezogen sein.
Kurz hinter der Grenze in der Slowakei hatten wir einen kurzen Stopp eingelegt und das war es dann. Als wir wieder weiterfahren wollten, ließ sich nämlich Martins Mopped nicht mehr starten. Meine Vermutung war, dass der Starterschalter defekt war. Also beim ÖADAC angerufen und einen Abschlepper bestellt, naja wie immer Wartezeit zwischen 60-90 Minuten. Nach 90 min meinte ich zu Martin er solle doch noch einmal dort anrufen, hoppla da ist bei denen wohl was schiefgegangen, also noch einmal 90min gewartet. Wir hatten noch 240km vor uns, dabei mussten wir noch zweimal die Grenze überqueren und hatten deshalb beschlossen, die restliche Strecke zügig in einem Rutsch durchzufahren. Auf unserer Fahrt immer der Sonne entgegen, wurden wir dann auch noch mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt.
In der Abenddämmerung, so gegen 20:15h erreichten wir dann endlich die Unterkunft in CZ, unserem heutigen Etappenziel. Wir hatten es gerade noch rechtzeitig geschafft um jemanden anzutreffen.
Nach der Frage nach etwas Essbaren, denn wir hatten ja seitdem Frühstück nichts mehr gegessen, wurde uns mitgeteilt das die Küche schon geschlossen hätte, aber sie könnten uns noch Zwiebelsuppe warm machen und 2 Bierchen hatten wir dann auch noch bekommen, super ServiceUnterkunft: Davidův mlýn, Staré Těchanovice 46, 74901 Staré Těchanovice (CZ)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 13von14, Mittwoch, 11.Sep - Staré Těchanovice (CZ) – Harrachov (CZ)
Heutige Fahrstrecke: 300km / reine Fahrzeit: 05:20h
Der heutige Tag begann wie er gestern endete, mit Sonnenschein und so machten wir uns auf den Weg nach Harrachov/CZ, zu unserer Letzten Unterkunft. Hier hatten wir uns im Hotel Skizentrum mit Halbpension einquartiert und wollten alle drei den letzten gemeinsamen Abend ausklingen lassen.
Apropos Harrachov, hier mal ein wenig Geschichte:
- Anfänge (1908–1919): Gründung des deutschen Wintersportvereins (1908) und des tschechischen LTBK Nový Svět. Erste Schanzen am Sacherberg, ab 1919 Bau der ersten Schanze am Teufelsberg („Čerťák“).
- Entwicklung zur Skiflug-Hochburg: In den 1950er Jahren Ausbau der Schanzenanlage. 1956 wurde die K40-Schanze als eine der ersten weltweit mit Kunststoffmatten ausgestattet.
- Großschanzen & Weltmeisterschaften: Der Bau der großen Skiflugschanzen begann 1977 und wurde 1983 abgeschlossen. Der Ort war Schauplatz mehrerer Skiflug-Weltmeisterschaften.
- Moderne Ära & Herausforderungen: Trotz der Tradition als Schauplatz von Skiflug-Weltcups bis 2014, erforderten die Anlagen später erhebliche Investitionen. Die kleineren Schanzen (K40, K70, K90) wurden durch Initiativen des Ski- und Tourismusvereins gerettet.
- Historischer Kontext: Die Geschichte des Ortes ist neben dem Wintersport auch eng mit der Glasproduktion und dem früheren Bergbau verbunden.
Als wir am Hotel "Skizentrum" ankamen, wurden wir erst einmal von der riesigen Skisprungschanze erschlagen.
Die Auslaufzone endete genau am Parkplatz vom Hotel. Nach näherem Betrachten, ist uns aufgefallen, dass hinter dem Hotel noch zwei weitere Skisprungschanzen waren, die eine war sogar eine Skiflugschanze und hier wurden 1983 bis 2013, u.a. von Jens Weißflug, Schanzenrekorde gesprungen.Man kennt ja Skispringen-/fliegen aus dem Fernsehen. Aber es ist noch beeindruckender, wenn man live unten am Beginn der Auslaufzone steht, nach oben zum Schanzenturm schaut und sich dann vorstellt wie man da freiwillig runterspringen kann… - Klar, dass ich da ein paar Fotos schießen musste -
Unterkunft: Harrachov 225, Harrachov, 51246, CZ
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 14von14, Donnerstag, 12.Sep - Harrachov (CZ) – Berlin (D)
Heutige Fahrstrecke: 308km / reine Fahrzeit: 05:25h
Heute hieß es nun die Heimreise antreten...
Aber bevor wir uns auf den Weg machten, suchten wir erst einmal noch das Frühstück-Buffet auf. Auffällig bei dem Buffet war der "VÁNOČKA" Weihnachtskuchen und das im September 😟Danach machten wir uns bei kalten 4°C und strömenden Regen in Harrachov (CZ), auf den Weg. Wenn man bedenkt, dass ich nur eine Sommer-Mesh-Motorrad-Jacke & Jeans dabei hatte und dann noch „Oldschool“ mäßig ohne Griffheizung und „Muschitoaster“ (Sitzheizung) fahre, dann waren die 4°C ganz schön frisch.
Aber wie heißt es so schön: - "Nur die Harten kommen in den Garten…" - 😂
Gegen 16h erreichten wir unser letztes gemeinsames Etappenziel in Erkner. Nach 14 Tagen und ca. 3700km endete hier nun unsere Tour "Hohe Tatra". 😢 Ein letztes gemeinsames Abschlussfoto und Jeder fuhr in seine Richtung nach Hause.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quellennachweise: Wikipedia, Google











































































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen